Die Internationale Klassenmeisterschaft 2010 der 10qm Rennjolle wird am Wallersee bei Salzburg am 4. und 5. September 2010 im SCSW stattfinden. Die Ausschreibung zu IKM 2010 kann in der Rubrik "Termine" heruntergeladen werden.
Es sind bereits 9 Boote gemeldet!!
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Japans Zehnermanschaft bei der Traditonssegelwoche in OesterreichWie bereits berichtet, wurde dem Japanischen Segelteam vom Biwako Yacht Club in Otsu nahe Kyoto/Japan von Rikolt v. Gagern der Einheitszehner :SABU" und von Bibi Friedl die O-Jolle "MINNEHAHA" zur Verfuegung gestellt, damit sie bei der heurigen Internationalen Oesterreichischen Traditionssegelwoche, die im UYC Wolfgangsee stattfand, mitsegeln koennen. Und die Sensation war perfekt. Das Japanische Team ,bestehend aus dem Praesidenten Kazuyuki Hasegawa und der Vize Vorsitzenden Hideaki Aoki den Seglern Susumu Matsuda und Katsuhiko Mori war puenktlich, wie ein japanischer Schnellzug, nach Oesterreich fuer dieses jaehrlich stattfindende Ereignis angereist.
Der erste Segeltag auf dem Wolfgangsee stand ganz im Zeichen des traditionellen Geschwadersegelns. Das Wetter spielte mit und die Gaeste aus Japan konnten sich mit den alten Booten vertraut machen. Eigentlich galt dies nur fuer die O-Jolle, denn einen Einheitszehner haben sie ja in ihrem Segelclub, den einzigen in ganz Japan.
Tags darauf war mittlerer Wind, der dann einschlief. Alle Boote kamen gut ins Ziel.
Die kommenden Regattatage waren, was die Wettfahrten betraf, mehr als anspruchsvoll. Bei 3-5 Bft mit bis zu +7 in der Boe und andauernden Winddrehungen mit bis zu 60 Grad, war an ein taktischen Segeln kaum zu denken. Fuer die Jollen ging es nur ums "Ueberleben". Die 2te Wettfahrt musste sogar wegen Massenkenterung abgebrochen werden. Das japanische 10er Team hat es auch erwischt - keine Schande bei diesen Verhaeltnissen. Die "japanische" O-Jolle gesteuert von K. Mori lag zu diesem Zeitpunkt jedenfalls nach berechneter Zeit klar in Fuehrung- doch leider eben Abbruch der Wetfahrt und daher keine Wertung fuer diese Leistung
Der japanische Zehner, von H.Aoki und S.Matsuda gesegelt, liess sich nicht einschuechtern und ging gleich wieder an den naechsten Start. Dann leider noch ein Grossbaumbruch. Doch Reinhard Carli, 20iger Rennjollensegler vom UYCMondsee, ist es zu verdanken, dass sofort ueber Nacht ein neuer Grossbaum von ihm gebaut wurde,waehrend das japanische Team das traditionelle Galadinner geniessen konnte. Am naechsten Morgen ging es weiter mit Wettfahrten - wieder unter harten Windbedingungen. Alles in allem, kann man sagen, die Japaner haben Klasse gezeigt und den Titel als weitest angereiste Mannschaft wird ihnen so schnell keiner mehr streitig machen. Wir hatten alle sehr viel Freude und Spass mit dieser ausergewoehnlichen Begenung und unsere japanischen Segelkameraden verdienen unseren hoechsten Respekt. Eines wissen wir aber auch: Es werden weitere gemeinsame Taten folgen, denn in 2 Jahren ist in Japan 90 jaehrigesn Clubjubilaeum und dafuer hat uns der Praesident K.Hasegawa herzlich eingelden.
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Die Berliner Yardstick Komission hat die N-Jolle Circe von 111 auf 118 o.Spi gestuft,so wie es die interne Yardstickliste der 10er Klassenvereinigung auch vorsieht. Dieser Schritt wird von der Klassenvereinigung sehr begruesst und foerdert die Motivation zum gemeinsamen Regattasegeln mit unterschiedlichen Booten ungemein.
Aufgrund zahlreicher Anfragen zum Thema KLR-Rennwert und Yardstick-Berechnung ist zu diesem Thema in der Rubrik "YARDSTICK" Bezug genommen worden. |
"Der Drewitz'sche Plan des Einheitszehners wieder in Berlin"
Anlaessliche der HAVEL KLASSIK 2009 gelangte der seit langem verschollene Bauplan des Einheitszehners von dem Berliner Konstruktuer und Segler Reinhard Drewitz wieder nach Berlin zurueck. Bei der Berliner BOOTSMESSE 2009 wurde er nun durch den Freundeskreis Klassischer Yachten auch wieder der Oeffentlichkeit gezeigt. Zu verdanken ist dies dem aeltesten Yachtclub von Japan, dem Biwako Yacht Club von 1922. In dessen Archiv bewahrten die Mitglieder eine Planparie auf, die, Zenta Yaschimoto 1936 von den Olympischen Spielen in Berlin nach Japan mitgenommen hatte.
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"SVARA" - der Einheitszehner in Japan
In Otsu am Biwasee nahe Kyoto befindet sich der 1922 gegruendete Biwako Yacht Club, welcher einer der aeltesten Segelclubs in Japans ist. Ende 2008 machte ich im Zuge meiner Recherchen fuer die N-Jollen die unglaubliche Entdeckung, dass sich dort ein Einheitszehner befindet. "SVARA" ist 1939 von einem japanischen Bootsbauer am Biwasee fertiggestellt worden. Der Auftraggeber und Eigner war Zenta Yoshimoto, der die Plaene des Einheitszehners von Reinhard Drewitz im Zuge seiner Teilnahme bei den Olympischen Spiele 1936 von Berlin nach Japan mitgenommen hat. Yoshimoto ueberlebte den zweiten Weltkrieg nicht und so uebernahm der Club das Boot, welches heute zu den aeltesten Booten Japans gehoert uns daher zu einem Symbol fuer den Biwako Yacht Club (BYC) wurde. Als ich nach meiner Entdeckung den Erstkontakt zum BYC herstellte, war die Ueberaschung auch in Japan sehr gross. Nach einem intensiven Austausch von Informationen und Bildern zwischen mir und dem Viceobmann des BYC, Hideaki Aoki, wurde klar, dass es sich bei Svara um eine nahezu Originalzustand handelt, der eimal im Jahr bei einer Regatta stolz gesegelt wird. Auch die originalen Blaupausen der EZ-Plaene sind noch erhalten geblieben. Dass war eine weitere Sensation. Denn, selbst beim Deutschen Segler Verband und OeSV liegen diese Dokumente nicht mehr auf. Herr Aoki sendete auf meinen Wunsch hin, sofort 1:1 Kopien der Plaene, sodass die Plaene auf diesem Wege wieder zurueck nach Europa gekehrt sind. Sofort berichtete auch die lokale Kyoto Zeitung am 13.1.2009 ueber dieses Ereignis. Ein weiterer Hoehepunkt in der neu entstandenen Beziehung zwischen mir und dem BYC war mein Besuch am 28.1.2009 bei unseren japanischen Segelkameraden, der auch vom Union Yacht Club Mondsee, in welchem ich Mitglied bin, sehr unterstuetzt wurde. Ich wurde von Hideaki Aoki freundlich empfangen und er zeigte mir den BYC, Svara und das Archiv des Clubs, in welchen sich zu meinem Erstaunen neben vielen japanischen und englischen Segelbuechern auch eine Sammlung der "DIE YACHT" Zeitschriften ab 1969 fand. Auch die Originalen Blaupausen des Einheitszehners werden dort sorgsam verwahrt. Die Kyoto Zeitung liess sich unser Treffen nicht entgehen, und war mit einem Reporter und Photographen vor Ort. Es folgte ein weiterer Artikel auf dem Titelblatt der "KYOTO SHIMBUN".
Welche Rennjollenklasse kann schon von sich behaupten, so International vertreten zu sein? Anbei ein paar Bilder vom Besuch im Biwako Yacht Club. |
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