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Regattabericht IKM 2017

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Regattabericht IKM 2013












Neue Segel für Japan kommen aus Österreich! SVARA auf der Überholspur!

Die Erfahrung zeigt, dass die wenigsten Segelmacher im Stande sind, ein gut sitzendes Gaffelsegel zu schneidern. Sehr groß war daher die Herausforderung für Christian Binder nur aufgrund von Photos und diverser ihm übermittelter Abmessungen einen neuen Segelsatz für SVARA aus Japan von Österreich aus zu designen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und unsere Freunde aus Fernost bekundeten bereits ihre vollste Zufriedenheit.

Bei der ersten Regattateilnahme mit den neuen Segeln wurde bereits der erste Sieg eingefahren. Mit Spannung wird auch von Österreich das Ergebnis erwartet, welches SVARA bei der größten Regatta am 25.August auf dem Biwako See einfahren wird. Immerhin starten bei dieser jährlichen Handicap Veranstaltung  um die 70 Boote.







Internationale Klassenmeisterschaft 2012
auf dem Wolfgangsee

Regattabericht IKM 2012













JAPAN FEIERT !

 EINHEITSZEHNER im MITTELPUNKT

"SVARA" der Einheitszehner unserer Japanischen Freunde vom Biwako Yacht Club wurde grundlegend überholt. Dies anlässlich des 90jährigen Jubiläums des seit 1922 existierenden und somit ältesten Yacht Club Japans.

Die Klassenvereinigung der 10qm Rennklasse gratuliert herzlich unseren Japanischen Seglern und wünscht Euch weiterhin alles Gute für die Zukunft.

Bilder von der Restaurierung auf http://www.biwakoyachtclub.com/









Internationale Klassenmeisterschaft 2011
auf dem Woerthersee

Regattabericht IKM 2011













Internationale Klassenmeisterschaft 2010
auf dem Wallersee

Regattabericht der IKM 2010












Japans Zehnermanschaft bei der Traditonssegelwoche in Oesterreich


Wie bereits berichtet, wurde dem Japanischen Segelteam vom Biwako Yacht Club in Otsu nahe Kyoto/Japan von Rikolt v. Gagern der Einheitszehner :SABU" und von Bibi Friedl die O-Jolle "MINNEHAHA" zur Verfuegung gestellt, damit sie bei der heurigen Internationalen Oesterreichischen Traditionssegelwoche, die im UYC Wolfgangsee stattfand, mitsegeln koennen.
Und die Sensation war perfekt.
Das Japanische Team ,bestehend aus dem Praesidenten Kazuyuki Hasegawa und der Vize Vorsitzenden Hideaki Aoki den Seglern Susumu Matsuda und Katsuhiko Mori war puenktlich, wie ein japanischer Schnellzug, nach Oesterreich fuer dieses jaehrlich stattfindende Ereignis angereist.


Der erste Segeltag auf dem Wolfgangsee stand ganz im Zeichen des traditionellen Geschwadersegelns. Das Wetter spielte mit und die Gaeste aus Japan konnten sich mit den alten Booten vertraut machen.
Eigentlich galt dies nur fuer die O-Jolle, denn einen Einheitszehner haben sie ja in ihrem Segelclub, den einzigen in ganz Japan.


Tags darauf war mittlerer Wind, der dann einschlief. Alle Boote kamen gut ins Ziel.


Die kommenden Regattatage waren, was die Wettfahrten betraf, mehr als anspruchsvoll. Bei 3-5 Bft mit bis zu +7 in der Boe und andauernden Winddrehungen mit bis zu 60 Grad, war an ein taktischen Segeln kaum zu denken. Fuer die Jollen ging es nur ums "Ueberleben". Die 2te Wettfahrt musste sogar wegen Massenkenterung abgebrochen werden. Das japanische 10er Team hat es auch erwischt - keine Schande bei diesen Verhaeltnissen. Die "japanische" O-Jolle gesteuert von K. Mori lag zu diesem Zeitpunkt jedenfalls  nach berechneter Zeit klar in Fuehrung- doch leider eben Abbruch der Wetfahrt und daher keine Wertung fuer diese Leistung


Der japanische Zehner, von H.Aoki und S.Matsuda gesegelt, liess sich nicht einschuechtern und ging gleich wieder an den naechsten Start.
Dann leider noch ein Grossbaumbruch. Doch Reinhard Carli, 20iger Rennjollensegler vom UYCMondsee, ist es zu verdanken, dass sofort ueber Nacht ein neuer Grossbaum von ihm gebaut wurde,waehrend das japanische Team das traditionelle Galadinner geniessen konnte.
Am naechsten Morgen ging es weiter mit Wettfahrten - wieder unter harten Windbedingungen.
Alles in allem, kann man sagen, die Japaner haben Klasse gezeigt und den Titel als weitest angereiste Mannschaft wird ihnen so schnell keiner mehr streitig machen. Wir hatten alle sehr viel Freude und Spass mit dieser ausergewoehnlichen Begenung und unsere japanischen Segelkameraden verdienen unseren hoechsten Respekt.
Eines wissen wir aber auch: Es werden weitere gemeinsame Taten folgen, denn in 2 Jahren ist in Japan 90 jaehrigesn Clubjubilaeum und dafuer hat uns der Praesident K.Hasegawa herzlich eingelden.







"Der Drewitz'sche Plan des Einheitszehners wieder in Berlin"


Anlaessliche der HAVEL KLASSIK 2009 gelangte der seit langem verschollene Bauplan des Einheitszehners von dem Berliner Konstruktuer und Segler Reinhard Drewitz wieder nach Berlin zurueck.
Bei der Berliner BOOTSMESSE 2009 wurde er nun durch den Freundeskreis Klassischer Yachten auch wieder der Oeffentlichkeit gezeigt.
Zu verdanken ist dies dem aeltesten Yachtclub von Japan, dem Biwako Yacht Club von 1922.
In dessen Archiv bewahrten die Mitglieder eine Planparie auf, die, Zenta Yaschimoto 1936  von den Olympischen Spielen in Berlin nach Japan mitgenommen hatte.






"SVARA" - der Einheitszehner in Japan


In Otsu am Biwasee nahe Kyoto befindet sich der 1922 gegruendete Biwako Yacht  Club, welcher einer der aeltesten Segelclubs in Japans ist.
Ende 2008 machte ich im Zuge meiner Recherchen fuer die N-Jollen die unglaubliche Entdeckung, dass sich dort ein Einheitszehner befindet. "SVARA" ist 1939 von einem japanischen Bootsbauer am Biwasee fertiggestellt worden. Der Auftraggeber und Eigner war Zenta Yoshimoto, der die Plaene des Einheitszehners von Reinhard Drewitz im Zuge seiner Teilnahme bei den Olympischen Spiele 1936 von Berlin nach Japan mitgenommen hat.
Yoshimoto ueberlebte den zweiten Weltkrieg nicht und so uebernahm der Club das Boot, welches heute zu den aeltesten Booten Japans gehoert uns daher zu einem Symbol fuer den Biwako Yacht Club (BYC) wurde.
Als ich nach meiner Entdeckung den Erstkontakt zum BYC herstellte, war die Ueberaschung auch in Japan sehr gross. Nach einem intensiven Austausch von Informationen und Bildern zwischen mir und dem Viceobmann des BYC, Hideaki Aoki, wurde klar, dass es sich bei Svara um eine nahezu Originalzustand handelt, der eimal im Jahr bei einer Regatta stolz gesegelt wird. Auch die originalen Blaupausen der EZ-Plaene sind noch erhalten geblieben. Dass war eine weitere Sensation. Denn, selbst beim Deutschen Segler Verband und OeSV liegen diese Dokumente nicht mehr auf.
Herr Aoki sendete auf meinen Wunsch hin, sofort 1:1 Kopien der Plaene, sodass die Plaene auf diesem Wege wieder zurueck nach Europa gekehrt sind.
Sofort berichtete auch die lokale Kyoto Zeitung am 13.1.2009 ueber dieses Ereignis.
Ein weiterer Hoehepunkt in der neu entstandenen Beziehung zwischen mir und dem BYC war mein Besuch am 28.1.2009 bei unseren japanischen Segelkameraden, der auch vom Union Yacht Club Mondsee, in welchem ich Mitglied bin, sehr unterstuetzt wurde.
Ich wurde von Hideaki Aoki freundlich empfangen und er zeigte mir den BYC, Svara und das Archiv des Clubs, in welchen sich zu meinem Erstaunen neben vielen japanischen und englischen Segelbuechern auch eine Sammlung der "DIE YACHT" Zeitschriften ab 1969 fand. Auch die Originalen Blaupausen des Einheitszehners werden dort sorgsam verwahrt.
Die Kyoto Zeitung liess sich unser Treffen nicht entgehen, und war mit einem Reporter und Photographen vor Ort. Es folgte ein weiterer Artikel auf dem Titelblatt der "KYOTO SHIMBUN".




Welche Rennjollenklasse kann schon von sich behaupten, so International vertreten zu sein?
Anbei ein paar Bilder vom Besuch im Biwako Yacht Club.




 
 
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